22.07.2010Bergtour auf den Spullerschafberg
Quelle: Alpenverein SeniorenWer wagt, gewinnt! Dies dachte sich wohl Gisela vor kurzem, als sie trotz „schrecklichem" Wetterbericht die Besteigung des Spullerschafberges wagte.
Von Lech aus fuhren wir mit dem Bus bis zum Spullersee . Hier schnürten wir unsere Wanderschuhe, um zunächst ohne besonderen Höhengewinn zur Ravensburger Hütte zu gelangen. Ab hier führte uns der Weg gleich steil aufwärts. Die Murmeltiere pfiffen um die Wette und unsere Damen gerieten wegen der Blumenpracht fast aus dem Häuschen! Die Alpenflora änderte sich mit den gewonnenen Höhenmetern ständig, bis wir oberhalb von 2200 Metern in Felsregionen kamen. Ab hier machten wir es den Affen nach, denn wir legten die Wanderstöcke beiseite und benutzten für ein sicheres Vorwärtskommen unsere Hände.Plötzlich tauchten die beiden Gipfelkreuze vor uns auf. Nach 900 Metern Aufstieg konnten wir uns auf 2679 m zum Gipfelsieg beglückwünschen. Von den angekündigten Gewitterwolken weit und breit keine Spur, sodass wir die Aussicht und unsere Jause in vollen Zügen genießen konnten. Beim Abstieg ließen wir besondere Vorsicht walten. Auf eine Rutschpartie war ja keiner von uns recht scharf! Tief unter uns die Ravensburger Hütte, die wir dann nach 2 Stunden erreichten. Eine zünftige Einkehr ließ sich hier beim besten Willen nicht vermeiden! Nach längerem Aufenthalt strebten wir dem Stierlochjoch zu und erreichten zeitgerecht den Bus in Zug, der uns wieder nach Lech brachte. Die zweite Gruppe war vom Spullersee in 4 Stunden über die Ravensburger Hütte und das Stierlochjoch ebenfalls nach Zug und nach Lech gewandert, wo wir uns zur gemeinsamen Heimfahrt wieder trafen. Ob sich die Daheimgebliebenen, die dem Wetter nicht trauten, wohl angesichts der schönen Fotos ein klein bisschen ärgern?
Unseren beiden Führerinnen Gisela und Dorle gebührt auf jeden Fall für diesen tollen Tag unser spezieller Dank.
Autor: Märk Fridolin





